Der amerikanische Penguin-Verlag hat mit „A million penguins“ den Versuch gestartet, ein Buch durch die kollektive Intelligenz des Internets schreiben zu lassen. Wenn man der einzelnen Intelligenz der FAZ-Autorin Beate Tröger glauben kann, ist der Verlag damit ziemlich auf den Schnabel gefallen. Im Moment versucht man das entstandene Chaos dadurch einzudämmen, dass nun doch wieder ein Oberpinguin eingesetzt wird, der den gröbsten Unrat entsorgt und versucht, aus den Wirrnissen so etwas wie einen Text zu machen.

siehe: Der Penguin-Verlag will den Autor töten

gefunden bei: medienlese.com

4 Kommentare zu “Ohne Oberpinguin geht es nicht!”

Also doch ! Der Mob ist dumm ! Das wiederum wirft die Frage auf: Ist die Menschheit intelligent ? Oder ist das nur das Wunschdenken einiger der intelligenteren Individuen ? Im negativfall muss man auch die Aussage von Mr. Spock in Frage stellen: “ Das Interesse Vieler steht über dem Interesse eines Einzelnen!“ Es sei denn diese Aussage bezieht sich auf eine wirklich intelligente Lebensform. Also dann doch wieder nicht auf die Menschheit. Aber es war ja nur ein Vulkanier an Bord. Also steht doch sein Interesse über dem der übrigen Besatzung auch wenn diese die Mehrzahl bildet, was dann die Aussage an sich umkehren würde. Dieses wiederum wäre der Beweis das die Enterprise tatsächlich mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs wäre, was der Theorie eines dann doch intelligenten Menschen zu entnehmen wäre.
Komme ich somit zu der Erkenntnis, das der Mensch als Individuum intelligent ist, in der Mehrzahl aber nicht mehr, so ist zu überlegen ob die Intelligenz bereits beim zusammenkommen von zwei Menschen proportional abnimmt.

letzter satz: ja

den rest davor: vulkanier sind überbewertet

😉

Herr Yeti, ganz großes Tennis! „Masse und Macht“ wäre wohl die richtige Literaturempfehlung zum Weiterverfolgen dieser Überlegungen.

Wenn das Niveau hier weiter so steigt, können wir die Mission dieses Blogs („Weltfrieden und so Zeug“) als erfüllt betrachten und es löschen. Isch wärd bekloppt!

Das (mit den Pinguinen, nicht das mit den Vulkaniern) erinnert mich an den Versuch einer Gruppe begabter Improvisationstheaterspielen online eine ABC-Geschichte zu schreiben. Eine ABC-Geschichte ist eine Spielform des Improtheaters, bei der der erste Satz mit A, der zweite mit B, der 26. und letzte mit Z beginnen muß. Auf der Bühne klappt das manchmal, manchmal auch nicht, wenn man jetzt Zeit hätte zum Überlegen, was man sinnvoll und konstruktiv zur Geschichte beitragen könnte, also z.B. in einem Internetforum, sollte es doch klappen. Hat es aber nicht. Mehrfach.

https://www.xing.com/app/forum?op=showforum&id=37699

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