Die Fälscher sind unter uns (3/3)

jati am 21. March 2007

…und der Straßenfaker

Schliemann

Dani am 20. March 2007

So, jetzt hab ich mir den Film reingezogen. Bitte nicht schlagen. Ich hab sogar beide Teile gesehen, ich geb es zu.
Und hier erlaube ich mir eine kleine schnelle Analyse.

filmisch: recht ordentlich, Kostüme authentisch, Grabungsmethodik passt zur Schliemannmethode, Statisten scheinen wirklich Türken zu sein, Landschaft ist ok…soweit einigermaßen ordentlich gemacht

historisch: jetzt wirds eng, die Kindheit und Jugend Schliemanns ist derart außergewöhnlich, dass man sie in einem kompletten Teil hätte brücksichtigen müssen. Ein armer Halbwaise, der eine Lehre abbricht, nach Argentinien anheuert, Schiffbruch erleidet und dann in den Niederlanden eine Kontorsbotenlaufbahn beginnt mit dem Ergebnis, innerhalb eines Jahres vier Sprachen zu lernen, nach Russland delegiert zu werden, um eine Handelsniederlassung zu eröffnen und der dort innerhalb eines weiteresn Jahres ein eigenes Handelshaus mit großem Erfolg aus dem Boden stammpft… der ist nicht durchschnittlich. weiterlesen »

Mmmmhehehe

jati am 19. March 2007

Hello Kitty Lufterfrischer entfernt Gerüche und verwandelt Dich in einen Psychopathen

Die Fälscher sind unter uns (2/3)

jati am 14. March 2007

…der Handfaker

Das Internet wird immer hektischer und anstrengender. Überall wirst du zum Anmelden, Kommentieren, Hochladen und Vernetzen aufgefordert. Web 2.0 heißt das ganze Brimborium. Willst du dabei sein, musst du zuerst einmal lesen, hören und ansehen, was inzwischen alles ins Internet gestopft wird, während du selbst schreibst, aufnimmst, umwandelst und hochlädst. Und eh du dich versiehst, zeigt dein Feedreader 100 neue Artikel an. Mindestens 15 davon verweisen auf neue Web-2.0-Dienste, bei denen du nun wirklich dabei sein musst.

Auf Dauer kann das nicht gesund sein.

Für alle Web-2.0-Gestressten habe ich nun einen Ruheraum eingerichtet. Hier bist du endlich allein.

Nein, noch besser: Hier bist du alleinr.

Ich wünsche allen Geplagten erholsame Momente der unbeobachten Einsamkeit - ganz ohne Anmeldung.

Genossinninungenossen!

Der Danijati-Blogbrigade (nicht zu Verwechseln mit den Freunden vom Schmalz und Marmelade Lesekollektiv) liegt aus einer Kampagne mit dem Betrieb “Netaufkleber.com” (Österreich) nun noch ein Stoß Aufkleber vor. Mit diesen qualitätvollen Erzeugnissen ist es jedem freien, sozialischtischen Menschen möglich, entsprechende Gegenstände mit dem Schriftzg “turbokapitalistisch” zu versehen. Dieser haftende Schriftzug liegt uns je dreimal in der Größe 30 cm und fünfmal in der Größe 21 cm vor. Der uns in Freundschaft verbundene Herr thom*, von jenem oben genannten Lesekollektiv, hat bereits sein Interesse an einem der Klebstücke bekräftigt, in dem er der Blogbrigade hier eine entsprechende Nachricht auf elektronischem Wege zukommen ließ. Es ist jedem Interessenten möglich, ebenfalls so zu verfahren. Wir rufen dazu auf, uns in Form eines “Kommentars” unter diesem Artikel eine entsprechende Bekundung des Wunsches nach einem eigenen Schriftzug zu hinterlassen.

Zur Verdeutlichung des hier dargestellten Angebots füge ich dem Aufruf noch ein Lichtbild hinzu, das die fraglichen selbstklebenden Schriftzüge zeigt:

turbokapitalistisch

Mit soz. Gruße, jati

Twitter: Ich häng mich auch noch ran

jati am 13. March 2007

Boa, mit Twitter wird mal wieder eine Sau durchs deutsche Blogdorf getrieben. Und weil sie alle nicht aufhören können drüber zu schreiben, und ich natürlich mitspielen will, mach ich auch mit:

Twitter

Twitter ist eine Seite, auf der du Meldungen in SMS-Läge darüber veröffentlichen kannst, was Du gerade tust. Das können dann alle lesen. Und wer will, kann Deine Nachrichten auch abonnieren und sich zuschicken lassen etc. So ‘ne Art Massen-Shortmessage-Plattform oder so.

Ist bestimmt cool, wenn man mal damit angefangen hat. Bestimmt. Aber ich muss jetzt erstmal telefonieren - … uh, wie 90er ist das denn?!

Chad Vader

jati am 13. March 2007

Kleine Brüder haben’s nicht immer leicht und Chad Vader, Bruder von Darth, hat als Chef eines Supermarkts sicher einen respektablen Job, aber irgendwie kann er sich nicht so gut durchsetzen. Mehr dazu bei der Netzeitung.

Blogosphärenlieder

jati am 11. March 2007

Hier gibt’s das Lied. Und hier den Macher dahinter.

Gefunden bei den Blogboten

“Ich höre immer wieder, das Tolle am Bloggen sei, wie man plötzlich merkt, dass man nicht mehr allein ist. Genau dieses Gefühl kenne ich auch. Der tägliche Wahnsinn da draußen, der manchmal so unkommentiert bleibt und der immer weniger Reaktionen hervorzurufen scheint: Es gibt noch andere, die ihn bemerken.”

hat Johnny Haeusler (Spreeblick) dem Tagesspiegel gesagt.