So, jetzt hab ich mir den Film reingezogen. Bitte nicht schlagen. Ich hab sogar beide Teile gesehen, ich geb es zu.
Und hier erlaube ich mir eine kleine schnelle Analyse.
filmisch: recht ordentlich, Kostüme authentisch, Grabungsmethodik passt zur Schliemannmethode, Statisten scheinen wirklich Türken zu sein, Landschaft ist ok…soweit einigermaßen ordentlich gemacht
historisch: jetzt wirds eng, die Kindheit und Jugend Schliemanns ist derart außergewöhnlich, dass man sie in einem kompletten Teil hätte brücksichtigen müssen. Ein armer Halbwaise, der eine Lehre abbricht, nach Argentinien anheuert, Schiffbruch erleidet und dann in den Niederlanden eine Kontorsbotenlaufbahn beginnt mit dem Ergebnis, innerhalb eines Jahres vier Sprachen zu lernen, nach Russland delegiert zu werden, um eine Handelsniederlassung zu eröffnen und der dort innerhalb eines weiteresn Jahres ein eigenes Handelshaus mit großem Erfolg aus dem Boden stammpft… der ist nicht durchschnittlich. weiterlesen »
Krimskrams | 4 Kommentare »